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Gefährliche Arbeit on the road

Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim

»Say my name, say my name«

Performance

Gallus Theater Frankfurt/ Main

Freitag, 8.11.19, 20:00
Samstag, 9.11.19, 16:00
Samstag, 9.11.19, 21:00
Dauer ca. 60 Minuten

Queere Visionen für ein Zusammenleben mit Künstlichen Intelligenzen.
Mitte der 1980er prophezeite Donna Haraway, dass hybride Wesen - Cyborgs - Sexismus und Rassismus überwinden werden. Heute sehen wir, dass Siri und Alexa als künstliche Alltagsassistentinnen immer noch zur »Care-Arbeit« verdonnert werden, während ihre Gegenparts mit männlichen Stimmen im Medizin- und Finanzbereich zum Einsatz kommen. Zeit für einen Reboot: Künstliche Intelligenzen, genderfluide Roboter und (humanoide) Tänzer*innen of Color tun sich zusammen, um eigene Szenarien für ein speziesübergreifendes Miteinander zu erschaffen.

Eine Produktion von Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim. Das Stück hatte im September Premiere in den Sophiensaelen Berlin und wurde Anfang Oktober in Seoul, Südkorea gezeigt
Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, dem Kulturamt Frankfurt am Main, Arts Council Korea, der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Künstlerische Leitung,Choreographie, Performance: Olivia Hyunsin Kim
Performance: Zwoisy Mears-Clarke
Klangkomposition: Martyna Poznanska
Licht, Video: gefährliche arbeit - Jones Seitz
Ausstattung: Kristin Gerwien
Assistenz: Why Elliy
Dramaturgie, Produktionsleitung: Melmun Bajarchuu
Foto: Christian Cattelan

 
 
Premiere
10. Oktober 2019, 20.30 Uhr, Uferstudios Berlin
 
weitere Vorstellungen:
11. / 12. / 13. Oktober 2019, 20.30 Uhr, Uferstudios Berlin
 
In 'Soft Things' erforschen zwei Körper die Gleichsetzung von Weichheit und Weiblichkeit und reisen dabei durch verschiedene Formen des Seins. Weichheit ist eine hoch symbolische Qualität und gleichzeitig eine zentrale Dimension von Körpern – menschlicher und nicht-menschlicher Art. Assoziiert mit Formbarkeit, Zerbrechlichkeit und Zartheit, aber auch mit Nachgiebigkeit und Gefügigkeit, wird Weichheit häufig als eine explizit weibliche Eigenschaft wahrgenommen. In dieser Performance durchlaufen zwei Körper einen harten Prozess, um weiche Dinge zu werden.
 
‘Always keep your words soft and sweet, just in case you have to eat them.’
 
Konzept, Realisierung und Performance: Rose Beermann, Iva Sveshtarova | Dramaturgie: Frauke Havemann | Bühne und Kostüm: Anne Horny | Sounddesign: Emilian Gatsov - Elbi | Lichtdesign: Rosa Wernecke (gefährliche arbeit) | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Jennifer Beck | Foto: Stefanie Kulisch | Gestaltung: Lisa Klinkenberg | Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro.
 
Eine Produktion von Rose Beermann und Iva Sveshtarova. In Zusammenarbeit mit Uferstudios Berlin, TATWERK | Performative Forschung, Aula im Milchhof e.V. und dem Residenzprogramm schloss bröllin e.V.. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
 
 
Tickets online erhältlich 
hier.

Link zum Hörspiel

Draußen wird alles immer schlimmer: Das Klima spielt verrückt, die Politik auch und die globalen ökonomischen Zusammenhänge sind gar nicht mehr greifbar. Was tun? Resilienz scheint das Zauberwort. Ein Appell an die individuelle Widerstandskraft?

Aber drinnen, in den Küchen und Wohnzimmern, läuft es doch gar nicht so schlecht, oder? Frauen und Mädchen kümmern sich umeinander, träumen vom Atmen unter Wasser, Schwimmen in der Luft oder einem eigenen Label. Gegen alles, was nervt, schreien sie zurück: gegen Haushalt, Islamophobie, Zeitnot oder schlechte Politik. "Parole V" zeigt ihre Strategien im Vergrößerungsglas und setzt den neoliberalen Durchhalte-Apellen polyphone Parolen entgegen.

Was soll die Stadt hören? Was sind die Tricks? Wovon träumt ihr? Und wen schreit ihr an? Über Städtegrenzen und Generationen hinweg, durch Biographien hindurch klingt die Parole: netzwerken, träumen, schreien, Krisen aushalten, kümmern, auf die Strasse gehen – und das vielstimmig!

Das Hörspiel basiert auf einer Audioinstallation, die gemeinsam mit Frauen und Mädchen im Essener Stadtteil Katernberg realisiert wurde.

Mit Elena Schmidt und Wieslawa Wesolowska

Interviewpartnerinnen: Heike Noeth, Linda Kagerbauer und E.N. Freshinski. Parolen von: Adele, Anja, Ana, Anna, Almut, Atlanta, Beate, Charlotte, Caroline, Elske, Eleonora, Elisa, Ewe, Felizitas, Frieder, Heinrich, Josi, Katharina, Katja, Karen, Leno, Lina, Meryem, Maike, Mareike, Mirjam, Rosa, Simone, Tania, Tanja, Vanessa, Yesim.


Von Katharina Pelosi
Chorsatz: Julia Klomfass
Chor: Vocal Crew Dortmund
Technische Realisation: Jürgen Glosemeyer, Olaf Dettinger, Rike Wiebelitz, Steffen Jahn, Sebastian Nohl
Sounddesign und Regie: die Autorin
Redaktion: Hannah Georgi
Produktion: WDR in Kooperation mit Deutschlandradio und Pact Zollverein Essen 2019

Ausstrahlung: 19. September 2019

SOLIDARITÄTSSTÜCK
Ein strömungsübergreifender Protestbrief
 
von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
 
 
27. / 28. / 29. / 30. September 2019, 19 Uhr, Sophiensaele Berlin
 
Wir sind die Stadt - doch wer ist eigentlich wir? Ein diverser Haufen Leute mit unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnissen, die versuchen ihrem Alltag nachzugehen. Dabei stoßen wir auf Hindernisse: Wir fragen uns wie wir wohnen wollen, wovon wir leben sollen, wie wir Rassismus begegnen, den Feminismus verteidigen und uns dem Rechtsruck entgegenstellen können. Simone Dede Ayivi und ihre Kompliz*innen widmen sich den Verbindungen zwischen unseren Kämpfen und formieren sich zur gemeinsamen Solidaritätsbekundung. 
 
Text, Performance: Simone Dede Ayivi | Chor: Kira Lorenza Althaler, Yemisi Babatola, Elena Iris Fichtner, Vivian Fogain, Paula Führer, Jocelina Ndimbalan, Maria Ringelstein, Tara Sanaaty, Leonie Schramm, Azadeh Shafiei  | Choreographie: Bahar Meriç | Kostüm, Bühne: Charlotte Pistorius | Licht, Bühne: Rosa Wernecke | Sound, Musik: Katharina Pelosi | Video: Jones Seitz | Kostümassistenz: Maja Svartåker | Projektassistenz: Mahsima Kalweit | Produktionsleitung: ehrliche arbeit- freies Kulturbüro | Technische Produktion: gefährliche arbeit.
 
Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Kooperation mit Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
 

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